8° One Shot Kurzfilmfestival
Termin: 9.5.2026 / Kino 8 1/2
Programmbeginn 19 Uhr
| PROGRAMM | ||
| FILM | FILMMACHER | BESCHREIBUNG |
| Blocke 1 | ||
| Der Saarbrücker Antiquar Günter W. Melling | Jonas Theis | Der Film porträtiert ein Antiquariat in Alt-Saarbrücken und seinen Besitzer, der mit Leidenschaft Tausende Bücher bewahrt. Zwischen Digitalisierung und schwindender Aufmerksamkeit kämpft er um den Erhalt seines Geschäfts. So entsteht ein liebevoller Blick auf die Zukunft des gedruckten Buches. |
| Wurzeln schlagen | Sohad Alkhatib | Eine kleine Pflanze erzählt von ihrer Flucht und davon, ihre Wurzeln zurücklassen zu müssen. In poetischen Bildern beschreibt der Film Verlust, Entwurzelung und die Suche nach Zugehörigkeit. So entsteht ein sensibles Gleichnis über Identität und das Leben fern der eigenen Herkunft. |
| Ritalin & Brause | Jürgen Mißbach | Eine Frau sucht auf einem Indoorflohmarkt nach etwas, das über Gegenstände hinausgeht: nach sich selbst. Gleichzeitig verliert ein anderer Protagonist zunehmend die Kontrolle über seine Gedanken. Das Musikvideo erzählt von innerer Orientierungslosigkeit und der schwierigen Suche nach Identität |
| Bom dia, Pai | Oliver Rodrigues | Bernardino verbringt seine letzten Lebensjahre zu Hause, umsorgt von seinen Kindern. Der Film begleitet seinen ruhigen Alltag zwischen Erinnerungen, Schlaf und stiller Nähe. Daraus entsteht ein berührendes Porträt über Pflege, familiäre Liebe und das würdige Begleiten eines Menschen am Lebensende. |
| Blocke 2 | ||
| Ein Tag in meinem Leben | Annika Johnson | Ein missglücktes Doppelspalt-Experiment führt die Figuren versehentlich in eine Parallelwelt namens „Säärlund”, die ihrer Heimat erstaunlich ähnelt. Während sie diese neue Realität erkunden, erzählt der Film mit Humor und Science-Fiction-Elementen von Zufall, Identität und den kleinen Unterschieden zwischen Welten. |
| Das Telefonat | Ferdinand Barth, Joachim Reinhold Richard Häcker | Während ein Mann den Impfpass seiner Frau sucht, entdeckt er Hinweise auf eine mögliche Affäre – während er selbst eine beginnt. Misstrauen, Angst und Schuldgefühle wachsen, bis die Beziehung ins Wanken gerät. Der Film erzählt von Untreue, Eifersucht und emotionaler Unsicherheit. |
| 1000 Meisterwerke: Clara Sdun von Clara Sdun | Clara Sdun | In vier metaphorischen Bildern begegnet ein Clown seinen tiefsten Ängsten: der Angst vor Freiheit, Demütigung und emotionaler Entblößung. Der Film verwandelt persönliche Unsicherheiten in poetische Szenen und zeigt einen Weg von äußerer Distanz hin zu radikaler Verletzlichkeit. |
| Vier Viertel im Viertel | Zoë Didié | Im Saarbrücker Nauwieser Viertel werden vier Künstler gleichzeitig begleitet, während sich ihre Wege kreuzen. Der Film macht die Vielfalt, Nähe und Verbundenheit des urbanen Raums sichtbar. Aus Begegnungen und Perspektivwechseln entsteht ein lebendiges Bild von Gemeinschaft und kreativer Vielfalt. |
| 10 Minuten Pause | ||
| Blocke 3 | ||
| Fische | Lukas Weishaar | Peter und Harry wollen Björn beim Angeln zeigen, was echte Männlichkeit bedeutet. Doch als sie an den falschen Fisch geraten, gerät ihr Plan außer Kontrolle. Mit Humor hinterfragt der Film traditionelle Männlichkeitsbilder und zeigt, wie schnell vermeintliche Stärke ins Wanken gerät. |
| Angriff | Albert Herbig und Volker Schütz | In einem Krieg suchen Drohnen über Stadt und Land nach Zielen, während ein Soldat feuert. Der Film zeigt die kalte Mechanik moderner Kriegsführung und macht die allgegenwärtige Bedrohung spürbar. Ein bedrückendes Bild von Gewalt, Distanz und der Zerstörung menschlicher Lebensräume. |
| 102 | Susina Lange | Die Kurz-Doku begleitet Lieselotte Neder, 102 Jahre alt, in einem persönlichen Gespräch über das Altsein. Sie erzählt von Gebrechlichkeit, Unterstützung, Freundschaften und Erinnerungen. Dabei entsteht ein sensibles Porträt über die vielen Facetten des Alters und über den unausweichlichen Umgang mit Vergänglichkeit und Tod. |
| The Gap | Ali El-Dorr | Emma langweilt sich in ihrem Büroalltag, bis sie beginnt, die kleinen Dinge um sich herum bewusst wahrzunehmen. Diese neue Perspektive verändert ihren Blick auf die Arbeit und eröffnet ihr ungeahnte Möglichkeiten. Der Film erzählt von der Kraft, im Gewöhnlichen etwas Besonderes zu entdecken. |
| Blocke 4 | ||
| Zendān – Die systematische Auslöschung des Lichts | Fabian Theobald | Der Film zeigt die Dunkelheit iranischer Gefängnisse als Symbol für politische Unterdrückung. Lichtlosigkeit wird zum Ausdruck für zerstörte Hoffnung, gebrochene Identität und systematische Gewalt. In metaphorischen Bildern entsteht ein eindringliches Plädoyer für Menschenrechte und gegen die Entmenschlichung politischer Gefangener. |
| Blut und Milch | Taisiia Tsykolanova | Der Film verarbeitet den Verlust eines geliebten Menschen und den Schmerz über eine unwiederbringlich vergangene Zeit. In ruhigen Bildern entsteht eine persönliche Reise durch Trauer und Erinnerung, an deren Ende die vorsichtige Annahme des Verlusts und ein Schritt in Richtung Akzeptanz stehen. |
| Takigyo | Julian Weinert | In einem Wald in Japan begleitet ein buddhistischer Priester eine Person bei einer rituellen Wasserfall-Meditation. Während das Wasser auf sie herabströmt, wird das Ritual zu einem Moment innerer Reinigung. Der Film verbindet Natur, Spiritualität und die Suche nach innerer Erneuerung. |
Alle Filme sind freigegeben ab 18 da nicht FSK geprüft.
